Der Verlust der Arbeitsfähigkeit – die Gefahren der Folgen einer Berufsunfähigkeit können gemindert werden | Meine Stellenbörse Bewerberblog

Der Verlust der Arbeitsfähigkeit – die Gefahren der Folgen einer Berufsunfähigkeit können gemindert werden

Urheber: Zerbor / Fotolia.com
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Es gibt viele Krankheiten, aber nur eine Gesundheit“. Ein wahres Sprichwort, das leider immer wieder in Vergessenheit gerät. Der Mensch ist von seiner Gesundheit überzeugt, auch dann, wenn er nicht gesund lebt oder riskante Sportarten ausübt. Er weiß, dass ihm nichts passieren kann, weil das gar nicht möglich ist. Bis jetzt hatte er nie negative Erfahrungen gemacht, war immer gesund und hatte – wenn es doch gefährlich wurde – Glück. Doch wenn ihm dann das Schicksal doch einen Strich durch die Rechnung macht, ist er unvorbereitet, überrascht und steht oft vor den Trümmern seiner zu positiven Lebenseinstellung, für immer gesund zu bleiben, für immer Glück zu haben. Ein Unfall, die Diagnose einer chronischen oder auch todbringenden Krankheit, können das Leben auf den Kopf stellen; die Berufsunfähigkeit tritt ein und Existenzängste überwiegen. Können die hohen monatlichen Fixkosten durch bestehende finanzielle Reserven gedeckt werden? Gibt es eine Unterstützung vom Staat? Kann man jemals wieder einer Arbeit nachgehen?

Der Start in ein ungewisses Leben

Die Berufsunfähigkeit als Auswirkung eines Unfalls oder einer chronischen Erkrankung? Wenn man seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann, sind Existenzängste keine fremden Gefühle mehr. Doch auch wenn man nicht weiß, was die Zukunft bringt, kann man zumindest im Vorfeld Vorkehrungen treffen, damit man finanziell auf sicheren Beinen steht. So etwa mit der Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Abschluss einer dementsprechenden Versicherung garantiert, dass ständige Kosten – wie etwa Mietzahlungen, Kreditraten oder auch Kosten für das Auto – gedeckt werden können. Kann der Versicherungsnehmer seiner beruflichen Tätigkeit nicht mehr nachkommen, erhält er eine monatliche Rente. Es spielt dabei keine Rolle, welche gesetzliche Versorgung er genießt. So kann er, auch wenn die Auswirkungen des Unfalls oder der chronischen Krankheit dazu führen, dass er seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann, zumindest finanziell auf sicheren Beinen stehen und keine Angst vor dem persönlichen Ruin haben.

Jeder Vierte wird berufsunfähig

Doch ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung tatsächlich notwendig? Die Statistik sagt ja. Schlussendlich wird jeder vierte Arbeitnehmer – im Laufe seines Arbeitslebens – berufsunfähig. Das bedeutet, dass rund 25 Prozent der derzeit im Berufsleben stehenden Personen – statistisch betrachtet – ihrer beruflichen Tätigkeit nicht mehr nachgehen können. Die Gründe sind äußerst vielfältig. Knapp 50 Prozent der Betroffenen können ihrem Beruf aus psychischen Gründen nicht mehr nachgehen. 13 Prozent der berufsunfähigen Personen leiden unter Beeinträchtigungen des Skeletts, der Muskeln oder auch des Bindegewebes, wobei 12 Prozent der Betroffenen ihren Job – auf Grund Neubildung von Krebs – nicht mehr ausüben können. Rund 6 Prozent leiden an Problemen des Nervensystems und 5,5 Prozent unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Im Detail

  • 49,5 % = psychische Gründe
  • 13,3 % = diverse/sonstige Erkrankungen
  • 13,1 % = Beeinträchtigungen des Skeletts, der Muskeln und/oder des Bindegewebes
  • 12,5 % = Neubildung Krebs
  • 6,1 % = Beeinträchtigung des Nervensystems
  • 5,5 % = Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems

Ein dreißigjähriger Arbeitnehmer, der ein monatliches Einkommen von 2.000 Euro bezieht, hat einen Arbeitskraft-Wert von 0,89 Millionen Euro; bei einem Verdienst von 3.000 Euro liegt der Wert bereits bei 1,33 Millionen Euro. Das zeigt, dass die Arbeitskraft tatsächlich das größte Vermögen darstellt und – wenn diese nicht mehr gegeben ist – zum Problem wird.

Angebote im Internet

Die AMV bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung an. Dabei richtet sich das Angebot nicht nur an junge Personen, sondern auch an all jene, die – auch im fortgeschrittenen Alter – im Rahmen einer möglichen Berufsunfähigkeit vorgesorgt haben möchten.

Die Frage der Notwendigkeit

Am Ende muss die Frage der Notwendigkeit beantwortet werden. Reicht mitunter eine Unfallversicherung oder private Krankenversicherung aus oder muss der Arbeitnehmer tatsächlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, um im Fall der Fälle richtig vorgesorgt zu haben? Zu berücksichtigen ist, dass Unfallversicherungen nur dann einschreiten, wenn der Versicherte einen Unfall erlitten hat. Auch private Krankenversicherungen bieten keinen Schutz bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit. Beide Versicherungen stellen passende Ergänzungen im Rahmen des Versicherungsschutzes dar, sind jedoch keine tatsächliche Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer vorsorgen möchte, muss sich daher für die Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden.

Auf der sicheren Seite

Eine Vorhersage, ob die Berufsunfähigkeitsversicherung nach Abschluss benötigt wird oder nicht, kann niemals getroffen werden. Wer sich jedoch nicht von Schicksalsschlägen aus der Bahn werfen lassen möchte, wird vorsorgen und zumindest – finanziell – auf der sicheren Seite stehen.

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