Die fünf besten Wege, den richtigen Job zu finden | Meine Stellenbörse Bewerberblog

Die fünf besten Wege, den richtigen Job zu finden

Egal, ob durch zu viel Stress, Überstunden, Ärger mit dem Chef oder zu viel Monotonie: Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrer aktuellen Stelle. Da jedoch die meiste Zeit in der Woche bei der Arbeit verbracht wird, ist es wichtig, einen Job zu haben, der wirklich zu einem selbst passt. Nur so kann die eigene Berufung zum Beruf gemacht werden und die Angestellten freuen sich jeden Tag auf die Arbeit. Doch wie gelingt der Stellenwechsel? Im Folgenden sollen die fünf besten Wege, den richtigen Job zu finden, vorgestellt werden.

Jobberatung

Viele Menschen wissen gar nicht so genau, welcher Job ihnen gefallen könnte, sondern nur, dass ihre aktuelle Stelle sie unglücklich macht. Wer nicht weiß, welche Stärken er hat und welcher Beruf folglich zu ihm passen könnte, bekommt jedoch Schwierigkeiten dabei, die richtige Anstellung zu finden. Diese Leute sollten daher eine Jobberatung wahrnehmen, denn sich selbst und seine Stärken zu kennen ist die Grundvoraussetzung, um eine geeignete Stelle zu bekommen. Jobberatungen werden zum Beispiel von der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt und richten sich sowohl an Schüler, als auch an Berufsanfänger und Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen. Ausgebildete Berater begleiten die Arbeitssuchenden dabei auf ihrem Weg zum Traumjob. Analysiert werden beispielsweise die Charaktereigenschaften, Vorlieben und bisherigen Ausbildungswege der Jobsuchenden, um den perfekt darauf zugeschnittenen Arbeitsplatz zu finden. Zu besonders beliebten Berufen werden darüber hinaus auch Vortragsreihen angeboten, in denen beispielsweise die Zugangsvoraussetzungen und Anforderungen vorgestellt werden. So können potentielle Bewerber überprüfen, ob sie die nötigen Qualifikationen für diese Stellen besitzen oder ob sie vorher noch an Spezialisierungs- oder Weiterbildungsmöglichkeiten teilnehmen sollten.

Jobbörsen

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Jobsuche 2.0: Mit Jobbörsen wird die Suche nach der richtigen Stelle deutlich einfacher. Bild: kaboompics – pixabay.com

Ist die Arbeits- und Fähigkeitsanalyse erledigt, kann die Suche in Angriff genommen werden. Eine große Hilfe sind dabei inzwischen die Jobbörsen: Die Portale mit Stellenanzeigen von Unternehmen gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das Suchen von Jobs ist über diese Plattformen viel einfacher als über Zeitungen. Zum einen kann sich der Bewerber dabei häufig ein eigenes Profil anlegen und so auch von Arbeitgebern gefunden werden. Zum anderen ist die Anzahl an offenen Stellen oft größer als in Tageszeitungen. Darüber hinaus muss der Arbeitssuchende nicht mehr die ganze Zeitung durchforsten, sondern es ist möglich, sich mithilfe von einigen Filterfunktionen wie dem Ort und der Branche des Betriebs die richtigen Stellen mit nur wenigen Mausklicks anzeigen zu lassen, so beschreibt es auch jobcluster.de. Außerdem können die Kandidaten sich per Newsletter neue und passende Angebote zuschicken lassen und ihre Bewerbung direkt über das Portal versenden. Dadurch sparen sie nicht nur viel Geld, sondern auch eine Menge Zeit – bei der Jobsuche ist das häufig ein wichtiger Faktor.

Initiativbewerbungen

bild-bewerbungInitiativbewerbungen zeigen Motivation und Engagement. Bild:422737 – pixabay.com

Doch wer weiß, welcher Job zu ihm oder ihr passen könnte, braucht nicht darauf zu warten, dass eine Position bei dem entsprechenden Betrieb ausgeschrieben wird. Auch möglich ist es eine Initiativbewerbung zu verschicken: In dem Fall werden die Bewerbungsunterlagen unaufgefordert an geeignete Firmen gesendet, ohne dass diese vorher ein Stellenangebot veröffentlicht haben. So kann ein Hochschulabsolvent, der durch Praktika und freie Mitarbeit bereits journalistische Erfahrungen gesammelt hat, beispielsweise Spontanbewerbungen an mehrere Zeitungen schicken. Viele Menschen trauen sich nicht, auf diese Bewerbungsform zurückzugreifen – dabei zeichnet sie sich durch mehrere Vorteile aus: So kann der Bewerber dem Arbeitgeber dadurch zum Beispiel seine Motivation und Eigeninitiative zeigen. Außerdem ist die Konkurrenz gering, weil es in den meisten Fällen keine anderen Kandidaten gibt. Vor der Initiativbewerbung ist es allerdings wichtig, sich gut über das betroffene Unternehmen zu informieren und die Unterlagen am besten direkt an den Verantwortlichen im Personalbereich zu schicken. Auch der Inhalt der Spontanbewerbung weicht von dem der Antwort auf ein Stellenangebot ab.

Übergangsmöglichkeiten

Wenn das Studium beendet ist, wollen viele Hochschulabsolventen direkt ins Arbeitsleben einsteigen: Schließlich haben sie während des Studiums genug unbezahlte Praktika absolviert. Doch ein Praktikum oder Volontariat bieten oft gute Chancen für den Berufseinstieg oder -wechsel: So haben der Praktikant und der Arbeitgeber die Möglichkeit, sich unverbindlich kennenzulernen und schon einmal in Vorfeld zu schauen, ob alles passt. Praktikanten können darüber hinaus das Unternehmen kennenlernen, praktische Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen. Außerdem besteht durchaus eine Chance, dass sie danach fest angestellt werden, wenn Arbeitskräfte gebraucht werden und das Praktikum gut gelaufen ist. Darüber hinaus ist ein Volontariat beispielsweise in den meisten Fällen eine Voraussetzung für einen festen Job in der Journalismus-Branche.

Karrieremessen

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Kontakte zu knüpfen – zum Beispiel bei Karrieremessen – ist eine große Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Job. Bild: jarmoluk – pixabay.com

Auch das Networking wird bei der Jobsuche immer beliebter. Dazu gehört nicht nur die zunehmende Nutzung von beruflichen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn, sondern auch das Besuchen von Karrieremessen. Bei diesen Events präsentieren sich Unternehmen und nehmen auch Bewerbungen von Kandidaten an. Sie sind entweder branchenübergreifend oder konzentrieren sich nur auf bestimmte Berufsbilder. Die Chance dieser Veranstaltungen liegt darin, dass der Bewerber Kontakte knüpfen und schon vor der eigentlichen Bewerbung mit interessanten Betrieben in Berührung kommen kann. Wer bereits bei der Karrieremesse einen guten Eindruck gemacht hat, erhöht damit seine Chancen auf den Traumjob. So können auch Leute, die noch nicht auf der Suche sind, sondern beispielsweise erst einmal ihr Studium abschließen wollen, schon einmal Beziehungen zu Firmen aufbauen, die sie interessieren. Des Weiteren werden bei den Karrieremessen oft Leute für Stellen gesucht, die noch nicht ausgeschrieben sind – somit haben Arbeitssuchende gleich noch einmal eine höhere Anzahl an möglichen Angeboten.

Wo Bewerber ihre Chancen sehen

Bei einer Umfrage in 2014 kam heraus, dass Bewerber rund 24 Recruiting-Kanäle kennen und als chancenreich einschätzen. So setzen 52,2% der Bewerber auf Internet-Stellenbörsen, 42,2% sehen Headhunter und Personalberater als große Chance. 39,5% schauen auf Unternehmens-Webseiten um ihre nächste Stelle zu finden: hier zeigt sich, dass die Identifizierung mit dem Unternehmen heutzutage eine große Rolle spielt. Ebenso wichtig ist Vitamin-B, denn die Empfehlung eines Bekannten wird von knapp 40% als große Chance eingestuft.

Soziale Netzwerke werden immer wichtiger, auch bei der Jobsuche. Karrierenetzwerke wie Xing und LinkedIn spielen bereits jetzt eine große Rolle: ein Drittel der Befragten sehen hier große Chancen. Primär privat genutzte Netzwerke wie Facebook werden zwar nur von 3,5% als chancenreich eingestuft, tauchen in der Statistik aber immerhin auf und werden in Zukunft in der Popularität zu Jobfindungszwecken steigen. Wichtig ist für alle Bewerber in jedem Fall, ihr Interesse zu zeigen und auf verschiedenen Plattformen unterwegs zu sein. Mit mehr Informationen kommen auch mehr Ideen, was der Traumjob sein könnte und der Jobwechsel ist nicht mehr weit.

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