Motivationsschreiben

Sascha Hübers  / pixelio.de
Sascha Hübers / pixelio.de

Ein Motivationsschreiben dient in erster Linie dazu, in der großen Schar von Mitbewerbern aufzufallen. Dabei unterscheidet es sich hinsichtlich des Inhalts nicht wesentlich von einem Bewerbungsanschreiben, denn auch hier geht es darum, das persönliche Interesse an der jeweils ausgeschriebenen Position zum Ausdruck zu bringen. Während Motivationsschreiben im Rahmen von Bewerbungen im Ausland oftmals bereits zum Pflichtprogramm gehören, werden sie bei Stellenausschreibungen innerhalb Deutschlands in der Regel noch auf freiwilliger Basisverfasst. Angesichts der wachsenden Konkurrenz und der Fülle an qualifizierten Bewerbungen kann sich ein Motivationsschreiben bei der Stellenvergabe als ausschlaggebend erweisen. Allein die Tatsache, dass man sich die Mühe gemacht hat, ein nicht zwingend erforderliches zusätzliches Schreiben aufzusetzen, kann die endgültige Entscheidung des Personalchefs wesentlich beeinflussen.

Was genau sollte also in einem Motivationsschreiben enthalten sein?

Grundsätzlich alles, was deutlich macht, dass man für die ausgeschriebene Position und Branche bestens geeignet ist und daher eine Bereicherung für den zukünftigen Arbeitgeber darstellen wird. Im konkreten Fall umfasst dies eine Auflistung der jeweiligen beruflichen Qualifikationen, Kompetenzen und Erfahrungswerte. Diese sollten jedoch vornehmlich in Bezugnahme auf das jeweilige Unternehmensprofil genannt werden, da es schließlich darum geht, die maximale Passgenauigkeit transparent zu machen. Wer sich beispielsweise schon immer einen Arbeitsplatz gewünscht hat, der Karrierechancen auf internationaler Ebene verspricht, sollte in seinem Motivationsschreiben darauf eingehen. Als vorteilhaft kann sich in diesem Zusammenhang unter anderem auch der Hinweis auf vorhandene Fremdsprachenkenntnisse, ausgezeichnete kommunikative Fähigkeiten, Verhandlungsgeschick sowie Auslandserfahrung erweisen. Ein Motivationsschreiben erfordert also bereits im Vorfeld eine umfangreiche Recherche, welche die gewünschte Stelle, das jeweilige Unternehmen sowie die berufliche Branche umfasst. Zudem hat sich das Aufsetzen einer ganz persönlichen Wunschliste von dem zukünftigen Traumjob als hilfreich bewährt. Dabei sollte man auch nicht an Details wie Gehaltswunsch, eigenständiges Arbeiten versus Tätigkeit im Team, fester Standort versus berufliche Mobilität und Reisen, Karrierechancen etc. sparen. Berücksichtigt man diese Aspekte, so wird man seine besondere Eignung für den jeweiligen Arbeitsplatz gewiss auch Außenstehenden transparent machen und im Idealfall den jeweiligen Personalchef zu einer Einstellung bewegen können.

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