Optionen beim Berufseinstieg – so gelingt der Karrierestart   | Meine Stellenbörse Bewerberblog

Optionen beim Berufseinstieg – so gelingt der Karrierestart  

A30141560_photo_jpg_s_clipdealer.deNach erfolgreich abgeschlossenem Studium oder absolvierter Ausbildung kommt der Schritt, der eine große Veränderung darstellt: der Berufseinstieg. Die Optionen beim Berufseinstieg zeigen sich enorm abwechslungsreich. Der Arbeitsmarkt heutzutage gestaltet sich allerdings etwas anspruchsvoller als früher. Die Anforderungen und Ansprüche sind enorm gewachsen und auch der Konkurrenzkampf hat zugenommen. Das belegt beispielsweise diese interessante Studie von destatis.de. Aus dieser geht hervor, dass es in den letzten Jahren immer mehr Studenten gibt. Das schmälert natürlich die Chancen für alle, die ohne Studium den Berufseinstieg absolvieren wollen. Demgegenüber stehen aber mehr Einstiegschancen in Form von verschiedenen Stellen und Positionen. Es muss nämlich nicht immer der Direkteinstieg sein.

Faktisch ist es schwer, sich zwischen den Optionen beim Berufseinstieg zu entscheiden und sich von der Masse abzuheben sowie zu positionieren. Das liegt auch daran, dass die persönliche Ausgangslage meistens unterschiedlicher nicht sein könnte. Das betrifft auch die eigenen Vorlieben und Wünsche. Die Ziele müssen konkretisiert werden, um eine Richtung einzuschlagen, die am Ende den gewünschten Erfolg liefert. Mit den folgenden Tipps und Tricks liefern wir erste Impulse, die die Optionen beim Berufseinstieg aufzeigen und dabei helfen, eine passende Entscheidung zu treffen.

Angst vor der eigenen Courage: Optionen beim Berufseinstieg

Ein großes Problem bei den zahlreichen Optionen beim Berufseinstieg ist das Anspruchsdenken vieler Absolventen. Psychologisch haftet dem Karrierestart Dramatik an. Meist gehen Absolventen und Studenten davon aus, dass der Einstieg auf Anhieb gelingen muss, sonst ist die Karriere verpfuscht. Dieser Druck ist einerseits sehr lähmend und andererseits vollkommen unnötig. Die meisten Lebensläufe verlaufen nicht linear, sondern weisen Lücken, Brücken und Ungereimtheiten auf. Das beweisen viele Studien. Somit empfiehlt es sich, die Zukunftsplanung mit weniger Druck zu betrachten.

Zwischen Studium und Beruf

Auch bei optimaler Planung ist es nicht ungewöhnlich, dass zwischen Beruf und Studium eine Lücke entsteht. Die sollte natürlich nicht einfach verstreichen, sondern bestenfalls mit einer sinnvollen Tätigkeit gefüllt werden. Sicherlich ist die Definition „sinnvoll“ von Mensch zu Mensch verschieden. Wer aber vor dem offiziellen Berufsstart noch Zeit hat, der sollte diese möglichst effektiv nutzen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die letztlich auch die Optionen beim Berufseinstieg optimieren.

Ausland

  • Ob eine Weltreise oder aber ein Auslandssemester – wer die Gelegenheit hat, sollte die Chance nutzen, das Ausland zu bereisen und dort zu arbeiten. Das ist eine tolle Erfahrung, die die Optionen beim Berufseinstieg durchaus verbessern kann. Die meisten Arbeitgeber schätzen es, wenn Bewerber bereits im Ausland waren. Ein weiterer Pluspunkt: Die Sprachkenntnisse lassen sich ausbauen, was in unserer globalisierten Welt ebenfalls extrem vorteilhaft ist.

Sprachkurse

  • Wer nicht direkt ins Ausland möchte, kann an seinen Qualifikationen feilen. Das bietet sich beispielsweise in der Form von Sprachkursen an. Diese Kurse können an Volkshochschulen kostengünstig belegt werden und machen sich im Verlauf der Karriere sicher bezahlt.

Nebenjob

  • Zwischen Abschluss und Berufseinstieg gibt es die Option, erste Arbeitserfahrungen mit einem Nebenjob zu sammeln. Bestenfalls handelt es sich um einen Job, der im Zusammenhang mit dem späteren Jobwunsch steht. Dann macht sich die Erfahrung im Lebenslauf nämlich ebenfalls gut. Bekanntlich ist Berufserfahrung ein Punkt, den viele Unternehmen sich wünschen. Aus einem Nebenjob wird in manchem Fall auch eine Festanstellung, mitunter bietet sich so schon frühzeitig eine Karrierechance, die anderweitig nicht vorhanden gewesen wäre.

Ehrenamt

  • In einem Lebenslauf ist ein Praktikum immer gerne gesehen und ein Ehrenamt macht sich ebenfalls gut. Im Hinblick auf die angestrebte Karriere sind das Faktoren, die bei einem Bewerbungsverfahren durchaus Vorteile bieten können. Welche Art von Engagement es am Ende ist, hängt von den persönlichen Ansprüchen ab.

Statt Direkteinstieg – das Traineeprogramm

team-115887_640Sehr viele Absolventen streben nach einem abgeschlossenen Studium einen direkten Einstieg an. Es gibt aber weitere Optionen beim Berufseinstieg, die nicht unbedingt einen klassischen Direkteinstieg vorsehen. In vielen Fällen ist das wesentlich sinnvoller. Der Berufseinstieg auf direktem Weg umschreibt eine sofortige und feste Anstellung. Es folgt meistens eine kurze Einarbeitungsphase und dann wird der Berufsanfänger zügig in die täglichen Arbeitsabläufe integriert. Es ist nötig, sich unmittelbar für eine berufliche Richtung zu entscheiden, denn gewöhnlich lernen Einsteiger nur eine Abteilung kennen und werden dort fix eingesetzt. Demgegenüber ist das Traineeprogramm für ein Zeitfenster von 12-24 Monaten vorgesehen. Ein Trainee hat keinen festen Arbeitsplatz und lernt innerhalb des Programms die bestimmten Abteilungen und Positionen kennen. Das Ziel ist also, die gesamte Firmenstruktur von Grund auf zu erkunden und sich so für eine Fachrichtung entscheiden zu können. Das Gehalt ist innerhalb des Programms niedriger, doch dafür sind die Chancen auf eine Übernahme am Ende extrem gut.

Berufseinstieg über ein Praktikum

Eine Studie des HIS brachte hervor, dass etwa 13 Prozent aller Studenten nach ihrem Studienabschluss ein Praktikum anvisieren. Dabei kommt es aber auch auf die Fachrichtung an. Bei den Geisteswissenschaftlern strebt ein Drittel der Absolventen nach einem Praktikum. Die Elektroingenieure sind da vollkommen anders aufgestellt, dort ziehen nur 2 Prozent ein Praktikum als Option beim Berufseinstieg in Betracht. Noch immer genießt das Praktikum einen eher schlechten Ruf, pauschalisieren lässt sich das aber keineswegs. Nur ein Prozent aller Absolventen ist für mehr als ein Jahr als Praktikant tätig. Es kann sich also lohnen, nach dem Abschluss erst einmal eine Stelle in Form von einem Praktikum anzutreten.

Foto untern: geralt/pixabay.com – Lizenz: CC0 Public Domain

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