Studenten leben von der Unterstützung durch ihre Eltern, vom Bafög oder von eigener Berufstätigkeit. Das Bafög ist gering und für die berufliche Tätigkeit steht auf Grund zunehmend strengerer Anforderungen an die Anwesenheit bei Seminaren und Übungen immer weniger Zeit zur Verfügung.
Studentenleben und die finanzielle Situation von Studenten heute
Bekannte Lieder besingen das Studentenleben als lustig, in Wirklichkeit ist es jedoch von regelmäßigen finanziellen Sorgen geprägt. Nur wenige Studierende erhalten einen monatlichen Wechsel in ausreichender Höhe durch ihre Eltern, so dass die meisten Studenten mit ihren geringen finanziellen Mitteln haushalten müssen. Die traditionelle Unterstützung durch günstige Wohnungen im Studentenwohnheim können auf Grund begrenzter Kapazitäten nur wenige Studenten in Anspruch nehmen, zudem sind mit der Qualität von Wohnheimzimmern deren Mieten deutlich angestiegen. Günstiges Mittagessen in der Mensa gibt es weiterhin, allerdings haben viele Mensen in den letzten Jahren ihre Preise erhöht, so dass es oft günstiger ist, gemeinsam mit Kommilitonen selbst zu kochen.
Wie können Studierende sparen?
Studenten sind heute auf jede Möglichkeit zum Erzielen weiterer Einnahmen und auf jede Chance zum Senken ihrer Ausgaben angewiesen. Das Internet bietet ihnen die Möglichkeit, kleinere Verdienste bei freier Zeiteinteilung zu erwerben, besonders beliebt sind die Registrierung auf Marktforschungsseiten und das Verfassen von Produktberichten. Wer seinen eigenen Blog geschickt vermarktet, erwirbt auch mit dessen Beiträgen ein kleines Nebeneinkommen während des Studiums. Wichtiger sind bei der heutigen finanziellen Situation der meisten Studenten jedoch die Möglichkeiten, Geld zu sparen. Am meisten sparen Studenten, wenn sie nach den billigsten Angeboten für ihre Produkte Ausschau halten und zusätzlich die mit ihrem Studentenausweis verbundenen Rabatte in Anspruch nehmen. Über mögliche Rabatte und Spartipps können sich Studenten auch auf studenten-spartipps.de informieren. Ein kostenloses Girokonto ist oft an ein relativ hohe Summe des monatlichen Geldeinganges gebunden, für Studierende entfällt diese Voraussetzung bei vielen Banken.
Schreibwarengeschäfte und Copy-Shops in Uninähe bieten bei Vorlage des Studierendenausweises oft einen Preisnachlass an. Fachbücher kaufen Studierende am günstigsten gebraucht von älteren Kommilitonen. Der Kauf von Fachliteratur im Antiquariat ist nur sinnvoll, wenn vom entsprechenden Werk keine aktuellere Ausgabe existiert. Auch bei Fachbüchern werden oft nur äußerlich und leicht beschädigte Exemplare vergünstigt angeboten, in den meisten Studentenstädten existieren spezielle Buchhandlungen für den Vertrieb solcher Bücher. Die meisten Kulturbetriebe in Universitätsstädten gewähren Studierenden einen Preisnachlass auf den Eintrittspreis.
Vollkommen kostenlos sind fast alle von einer Musikhochschule angebotenen Konzerte. Gleichzeitig unterstützen Studierende mit dem Besuch studentischer Konzerte in der Musikhochschule ihre Kommilitonen, da der Auftritt vor fremdem Publikum geübt werden soll und die oft zu beobachtende bloße Anwesenheit von Freunden und Verwandten der angehenden Musiker nicht der späteren Konzertrealität entspricht.
Weitere Tipps finden Sie auch auf der Informationsliste vom Bundesland Thüringen unter http://www.thueringen.de/de/hochschulen/berufs_und_studienwahl/finanzierung/ .
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