Tipps für eine erfolgreiche Online-Bewerbung | Meine Stellenbörse Bewerberblog

Tipps für eine erfolgreiche Online-Bewerbung

Im Zeitalter des Internets setzt sich die Online-Bewerbung nach und nach durch. Diese Variante ist nicht nur praktisch, sie spart auch Geld und Papier.

Viele Unternehmen verlangen inzwischen Online-Bewerbungen Bild: Pixabay © Unsplash (CC0 Public Domain 1.0)
Viele Unternehmen verlangen inzwischen Online-Bewerbungen
Bild: Pixabay © Unsplash (CC0 Public Domain 1.0)

Aber auch die Form der „Social-Media Bewerbung“ findet bei den jüngeren Unternehmen immer mehr Anklang. Ein ansprechendes Profil bei den einschlägigen Foren oder ein Videolebenslauf können Bewerber nicht nur von der Masse abheben, sondern hilft darüber hinaus auch für die weitere berufliche Karriere. Nicht selten orten Headhunter zunächst über diese Portale mögliche Kandidaten für offene Stellen. Bewerbungen über soziale Netzwerke sind folglich sehr gefragt.

 

Wichtige Informationen für Absolventen

Für Absolventen stellt sich zunächst die Frage, wie viel Geld sie mit ihrem Studienabschluss verdienen können. Wie stark beeinflusst der Abschluss das Gehalt und wie hoch ist der durchschnittliche Lohn in der entsprechenden Branche? Eine Gehaltsübersicht 2015 bei workingoffice.de bietet hier eine Orientierung am gegenwärtigen Lohnniveau. Die Statistik besagt außerdem, dass nicht nur Fachkräfte weiterhin gesucht werden, sondern es wird ebenfalls belegt, dass 94 Prozent der Unternehmer Probleme haben, geeignetes und qualifiziertes Fachpersonal zu finden. Die Frage nach dem Gehalt ist jedoch nicht nur nach dem Abschluss von Bedeutung, sondern in der karriereorientierten Zeit bereits nach dem Abitur. Dazu gibt es noch drei weitere Aspekte, die laut verschiedenen Artikeln auf dem Portal Berufsstart.stepstone.de zufolge von Belang sind. Zunächst der Lebenslauf. Die meisten Personaler schauen sich zuerst den Lebenslauf an und entscheiden dann, ob die Person geeignet erscheint oder nicht. Das Bewerbungsschreiben dient als weiterer Indikator. Erfahrene Personaler können hier bereits innerhalb weniger Augenblicke entscheiden, ob ein Bewerber zu dem Unternehmen passt oder nicht. Als dritter Punkt sind die Aspekte der Onlinebewerbung zu beachten. Denn ein Großteil der Unternehmen bevorzugt inzwischen die digitale Bewerbung. Folglich wurde die klassische Bewerbungsmappe weitestgehend abgelöst.

Diese Dinge sind bei einer Bewerbung über das Internet zu beachten.

Während der Aufbau herkömmlicher Bewerbungsmappen für die unterschiedlichen Geschäftsbereiche streng vorgegeben ist, sehen sich Arbeitssuchende, die eine Onlinebewerbung einreichen sollen, häufig vor Probleme gestellt. Es gibt diverse Fragen, die bei der Onlinebewerbung bisher noch nicht eindeutig geklärt sind. Im Nachrichtenmagazin Focus erklärt Karriereberater Henryk Lüderitz, worauf geachtet werden muss. Der Aufwand der Personaler muss immer als kritischer Punkt in die Vorgehensweise einbezogen werden. So ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Anschreiben über mehrere Seiten oder eine Vielzahl von Dateien keine Beachtung finden.

  • Das Anschreiben muss stimmen

Wo passt das Anschreiben am besten hin? In die Betreffzeile der E-Mail, in die PDF oder doch in die E-Mail selbst? Da es bisher noch keine einheitlichen Richtlinien gibt, ist es meist schwierig, welcher Weg der richtige ist. Lüderitz rät dazu, das Anschreiben als PDF-Dokument mitzuschicken. Die Begründung ist einfach: E-Mails mit viel Text werden von den Personalern schlicht nicht gelesen. Daher ist es zu empfehlen, in der E-Mail lediglich zwei bis drei Sätze zu schreiben und dann auf die Datei zu verweisen.

  • Reicht eine einzelne PDF-Datei?

Unsicherheiten entstehen bereits beim Anhang. Reicht eine einzelne PDF-Datei aus oder sollen Anschreiben, Foto, Lebenslauf und weitere Unterlagen in separaten Dateien versendet werden. Lüderitz zufolge sei es egal, wichtig ist jedoch, dass der Dateiname eindeutig zuzuordnen ist. Die Bezeichnung sollte, neben dem eigenen Namen, auch den Monat, das Jahr und den Namen des Unternehmens beinhalten. Insgesamt sollten vier Dateien jedoch nicht überschritten werden. Auch hier muss der Aufwand der Personalers mit einbezogen werden, denn eine E-Mail mit mehr als vier Anhängen wirkt schlicht abschreckend.

  • Größe der Datei beachten

Alle Dateien gemeinsam sollten eine Größe von fünf Megabyte nicht überschreiten, denn eine zu große E-Mail überlastet das Postfach des Personalers.

  • Lese- und Empfangsbestätigung ausschalten
Mitarbeiter der Personalabteilung wägen ab, ob ein Bewerber geeignet ist Foto:2.Bild: commons.wikimedia.org © Limegirl (CC-BY-SA-3.0)
Mitarbeiter der Personalabteilung wägen ab, ob ein Bewerber geeignet ist
Bild: commons.wikimedia.org © Limegirl (CC-BY-SA-3.0)

Zwar gibt eine Lese- und Empfangsbestätigung dem Bewerber Sicherheit, in den Augen des zuständigen Personalers erscheint dies jedoch nur als lästig. Sinniger ist es, das Dokument zusätzlich per Blindkopie (BCC) an sich selbst zu versenden, um sicherzustellen, dass das Dokument auch eingegangen ist. Falls nach mehreren Tagen keine Empfangsbestätigung einging, ist es angemessen, sich telefonisch nach der gegenwärtigen Situation zu erkundigen.

 

  • Die Formatierung muss stimmen

Zunächst muss die richtige Schriftform gewählt werden. Hier bietet sich besonders Arial oder Times New Roman an. Darüber hinaus dürfen weder Smileys noch irgendwelche saloppen Formulierungen im gesamten E-Mailverlauf, sprich E-Mail, Lebenslauf, Anschreiben, auftauchen.

Social-Media als neue Form der Berufsvermittlung

Heutzutage dienen auch berufsorientierte soziale Netzwerke als möglicher Weg für eine Bewerbung. Hier gibt es ebenfalls einige Dinge, die zu beachten sind. Zunächst muss ein aussagekräftiges Profil erstellt werden, dass einen Personaler von dem Bewerber überzeugt. Hier ist das Bild ein wichtiger Faktor, sagen Experten. Dabei sind Freizeit- oder Partybilder zu vermeiden. Stattdessen bieten sich normale Bewerbungsfotos an. Falls ein Bild selbst geschossen wird, dann ist es zu empfehlen quadratische Formen und einen unruhigen Hintergrund zu vermeiden. Weitere Tipps gibt es auch hier.

Neben einem Foto sollten die Qualifikation sowie die Verfügbarkeit erwähnt werden. Ein weiterer Punkt sind Positionen in den ehemaligen Firmen. Außerdem ist ein möglichst lückenloser Lebenslauf vorzulegen. Besonders in den berufsorientierten sozialen Netzwerken ist dies von Belang. Der wichtigste Punkt bei Social Media ist allerdings, dass lediglich die Dinge angegeben werden, die problemlos auch fremden Menschen auf der Straße mitgeteilt werden können. Das gilt besonders für die digitale Gruppen, denen der jeweilige Bewerber beigetreten ist.

Der letzte Aspekt, der besonders bei Social-Media eine beachtliche Rolle spielt, ist das Headhunting. Personaler großer Firmen suchen über die seriösen Plattformen nach möglichen geeigneten Kandidaten und kontaktieren diese. Auch hier steigt die Chance eines Kontakts, je ausdrucksvoller und seriöser die Darstellung des eigenen Profils ist.

Checkliste Internetbewerbung:

  • Anschreiben überprüfen
  • Nicht mehr als vier PDF-Dateien
  • Kleiner als fünf Megabyte
  • Lese- und Empfangsbestätigung ausschalten
  • Klassische Formatierung wählen (Arial oder Times New Roman)

Bildquellen:

  1. Bild: Pixabay © Unsplash (CC0 Public Domain 1.0)
  2. Bild: wikimedia.org © Limegirl (CC-BY-SA-3.0)

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