Das Ende von Arbeit zweiter Klasse

© alphaspirit - Fotolia.com
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Taten zählen bekanntermaßen mehr als Worte. Dies kommt vor allem zum Tragen, wenn wir uns auf dem Arbeitsmarkt umschauen. Denn trotz aller großspuriger Versprechen von Seiten verantwortlicher PolitikerInnen und ArbeitgeberInnen scheint hinsichtlich der miserablen Konditionen kein Ende in Sicht. Doch wie sehen diese genau aus und welche Möglichkeiten haben wir im Einzelnen, aus dem Teufelskreis minderwertiger und unterbezahlter Jobs auszubrechen?

Untergangsstimmung im beruflichen Sektor hält sich standhaft

Die unsichere Lage auf dem Arbeitsmarkt zieht sich wie ein dunkler Schleier durch sämtliche gesellschaftliche Schichten. Befristete Verträge, Stellenabbau und Konkurs zählen inzwischen zu den Kernbegriffen, die unsere Gesellschaft kennzeichnen. Sehen wir uns dann noch die Statistiken an, die belegen, dass Frauen grundsätzlich die schlechter bezahlten Jobs bekommen, so ist es nur allzu verständlich, dass wir daran zu zweifeln beginnen, ob wir tatsächlich in einem Land leben, in dem die Prinzipien von Demokratie und Gleichberechtigung angeblich an erster Stelle stehen. Schließlich zählt es zu den unbestrittenen Tatsachen, dass wir seit Jahren vergeblich nach einer Arbeitsstelle suchen, die sowohl in Puncto Gehalt als auch hinsichtlich des Aufgabenbereiches unseren Qualifikationen entspricht.

Eigeninitiative als Grundvoraussetzung für mehr Zufriedenheit und Erfüllung im Beruf

Spricht man sogenannte Experten auf einen Weg aus der Misere an, so wird man unweigerlich auf jene bekannte Phrasen stoßen, die letztendlich doch keine Veränderung herbeiführen.
Auch dass wir uns die Ratschläge selbsternannter ‚Profis‘ in der Arbeitsmarktbranche zu Herzen genommen und uns fleißig und womöglich sogar auf eigene Kosten weitergebildet haben, hat uns bis dato nicht den ersehnten Traumjob eingebracht. Allerdings befinden wir uns hier schon auf der richtigen Fährte. Denn offensichtlich haben wir nur eine Chance, wenn wir uns aktiv auf die Suche nach einem passgenauen Arbeitsplatz machen. Und falls dieser noch nicht existiert, haben wir endlich einmal die Gelegenheit, kreativ zu werden, indem wir beispielsweise die Spielräume, die die freiberufliche Tätigkeit mit sich bringt, nutzen und uns selber einen Job erster Wahl zusammenzubasteln.

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