Das Teilzeitstudium als erfolgversprechende Bildungsvariante im Diskurs

© Robert Kneschke - Fotolia.com
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Menschen, die beruflich oder privat so eingebunden sind, dass ihnen keine Zeit für ein Vollzeitstudium bleibt, können aufatmen. Denn mit der Option Teilzeit bietet sich eine optimale Alternative, für alle, die sich trotz der genannten Einschränkungen weiterbilden möchten. Natürlich bietet das Teilzeitstudium neben all seinen Vorzügen auch so einige Hürden, die es zu bewältigen gilt. Was es damit auf sich hat und wie man sich den eigenen Traum von einer abgeschlossenen Hochschulausbildung trotz aller Hindernisse erfüllt, soll im Folgenden diskutiert werden.

Die Vorteile des Teilzeitstudiums

Die Chancen, die sich aus der Einführung des Teilzeitstudiums unter anderem für junge Eltern sowie Berufstätige ergeben, liegen klar auf der Hand. Denn im Gegensatz zu fest vorgegebenen Stundenplänen wie im Bachelor- und Masterstudiengang lässt sich ein Teilzeitstudium variabel gestalten. Entsprechend können beispielsweise am Vormittag, wenn die Kinderversorgung geregelt ist, Seminare besucht werden. Berufstätigen wiederum bietet sich die Option, einen Teilzeitjob mit einem Teilzeitstudium zu verbinden. Zudem wird der Wunsch nach einer beruflichen Verbesserung oftmals auch vom Arbeitgeber unterstützt, wenn das zusätzlich erworbene Knowhow dem eigenen Unternehmen zugute kommt.

Herausforderung und Risiken durch anhaltende Mehrbelastung

Angesichts all der Vorzüge der hier im Zentrum stehenden Studienform unterschätzen viele Interessierte oftmals den immensen zeitlichen Aufwand. Langfristig besteht die Gefahr, dass nicht nur die privaten Beziehungen unter dem anhaltenden Zeitmangel leiden, sondern auch die Leistungsfähigkeit in Beruf bzw. Studium. Dass man zudem kaum Zeit für sich hat, ist nachvollziehbar. Von entscheidender Bedeutung für den Erfolg dieser Studienvariante sind außerdem Eigenschaften wie Disziplin, Eigenverantwortung, Organisationstalent und Durchsetzungsvermögen. Wer hier Defizite aufweist, wird langfristig kaum die Vielzahl an unterschiedlichen Anforderungen, die auf ihn zukommen, bewältigen können, gegebenenfalls Krankheitsbilder wie Depression und Burnout entwickeln und ein erhebliches Maß an Lebensqualität einbüßen.

Tipps und Tricks zur erfolgreichen Bewältigung des Teilzeitstudiums

Bevor man an den Start geht, ist es sinnvoll, sich eingehend mit den Studienordnungen sowie den Zulassungsvoraussetzungen der zur Option stehenden Universitäten vertraut zu machen. Schließlich kann die Teilnahme an besonderen Pflichtveranstaltungen auch beim Teilzeitstudium erforderlich sein. Damit man hier keine bösen Überraschungen erlebt, gilt es also, sich bereits im Vorfeld über Themen wie Anwesenheitspflicht, flexible Zeiteinteilung etc. zu informieren. Als besonders ideale Form des Teilzeitstudiums gilt in diesem Zusammenhang vor allem das sogenannte Fernstudium, welches maximale Freiräume und Mobilität garantiert. Um den hohen Anforderungen, welche sich aus der Kombination Familie, Beruf und Weiterbildung ergeben, auf Dauer gerecht werden zu können, ist ein optimales Zeitmanagement zwingend erforderlich. Dieses enthält idealerweise auch Phasen der Entspannung und Erholung.

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