Die optimale Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

© contrastwerkstatt - Fotolia.com
© contrastwerkstatt – Fotolia.com

Wissenschaftliche Studien belegen, dass eine Situation ihren Schrecken verliert, wenn man sie mental immer wieder und in allen nur denkbaren Varianten durchspielt. Dies trifft auch auf das Vorstellungsgespräch zu, welches für viele Menschen die legendäre Stunde der Wahrheit und damit schon fast unvermeidbarer Angstauslöser ist.
Als präventive Maßnahme hat sich hier neben dem genannten mentalen Training vor allem eine angemessene Vorbereitung bewährt. Wie diese idealerweise beschaffen ist, soll in den folgenden Absätzen zur Sprache kommen.

Fundierte Recherche zu ausschreibendem Unternehmen und zukünftigem Tätigkeitsfeld

Natürlich ist es bereits ein gutes Zeichen, dass man mit seiner Bewerbung den gewünschten Erfolg gezeitigt hat und sich nunmehr persönlich bei dem Unternehmen seiner Wahl vorstellen darf. Damit dieses Ereignis jedoch kein Reinfall wird, gilt es, den Standard der eigenen Bewerbung zu halten oder gegebenenfalls noch zu erhöhen, indem man sich, falls noch nicht geschehen, umfangreiche Kenntnisse über den zukünftigen Arbeitgeber sowie die ausgeschriebene Stelle aneignet. Die notwendigen Informationen findet man unter anderem im Internet sowie in Zeitschriften und Broschüren. Im Zeitalter der Online-Präsentationen ist davon auszugehen, dass das Unternehmen über eine eigene Homepage verfügt, welche alle relevanten Daten zu Geschichte, Philosophie, Warenangebot, Rechts- und Organisationsform bereithält.

Prüfen der persönlichen Unterlagen auf Schwachstellen und Fehler

In einem persönlichen Gespräch besteht grundsätzlich die Gefahr, dass alle potentiellen Täuschungsmanöver und Schwachpunkte in der Bewerbung ans Licht kommen. Entsprechend sollte man sich bereits im Vorfeld mental auf den Tag der Einladung vorbereiten und sich ausreichend Zeit für das Verfassen einer aussagekräftigen und möglichst lückenlosen Präsentation nehmen. Wer sich dahingehend unsicher ist, tut gut daran, sich vor dem großen Ereignis nochmals eingehender mit den eigenen Unterlagen zu beschäftigen. Dabei kann es hilfreich sein, sich in die Lage des Personalers zu versetzen und bereits im Vorfeld auf potentielle Fragen eine Antwort zu finden. Erklärungsbedürftig sind vor allem längere Auszeiten sowie Ungenauigkeiten im Lebenslauf.

Das passende Outfit für den großen Tag

Das Thema Garderobe ist für viele BewerberInnen mit einer großen Unsicherheit verbunden. Denn je nach Branche und Position handelt es sich bei dem eher förmlichen Outfit um Kleidung, die man in der Regel nicht alle Tage trägt. Dabei kommt es gerade am Tag X darauf an, dass man sich besonders wohl in seiner Haut fühlt. Zudem variieren die Gepflogenheiten je nach Berufsfeld, so dass man sich im Idealfall keine Sorgen machen muss, nicht authentisch und natürlich genug zu wirken. Wichtigste Eigenschaften der ausgesuchten Garderobe sind sicherlich, dass sie sauber, ordentlich und faltenfrei sein sollte. In Bezug auf Schmuck, Accessoires und Make-Up gilt das einfache Motto ‚Weniger ist mehr‘. Hinsichtlich eventueller Duftnuancen sollte man sich ebenfalls für eine besonders dezente und unaufdringliche Variante entscheiden.

Körpersprache und andere kommunikative Finessen

Auch subtilere Dinge wie Körpersprache und allgemeine Haltung lassen sich bereits im Vorfeld einüben. Grundsätzlich bildet eine optimistische Einstellung die Basis für eine gelungene Kommunikation, ungeachtet dessen, ob diese nun über die Mimik, Gestik oder verbale Interaktion erfolgt. Wer sich auf das Gespräch freut und es als einmalige Chance zu schätzen weiß, sich auf beruflicher Ebene weiterzuentwickeln, wird keine Schwierigkeiten habe, sicher und entspannt aufzutreten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.