Die zehn häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch

© Kzenon - Fotolia.com
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Ein anstehendes Vorstellungsgespräch bei einem potentiellen zukünftigen Arbeitgeber ruft bei vielen Bewerberinnen und Bewerbern nicht von ungefähr ein gewisses Unbehagen hervor. Schließlich handelt es sich hier um ein Ereignis mit ungeheurer Tragweite für den eigenen beruflichen Werdegang. Zudem ist es die Unsicherheit hinsichtlich dessen, was genau auf einen zukommt, welche vielen Betroffenen zu schaffen macht.
Um hier die gebührende Ruhe bewahren und in der Situation an sich möglichst souverän auftreten zu können, hilft eigentlich nur eine angemessene Vorbereitung. Zwar kann man sich nie wirklich hundertprozentig sicher sein, wie das Gespräch in der Realität genau ablaufen wird, jedoch scheint es hinsichtlich des klassischen Frage-Antwort-Spieles ein wiederkehrendes Muster zu geben.
Zehn der gängigsten Fragen sollen im Folgenden zur Sprache kommen.

Fragen, die keine Fragen sind

Um das Eis zu brechen, steigen viele Personaler mit der Aufforderung ins Gespräch ein, dass sich ihr Gegenüber kurz vorstellt und etwas über sich erzählt. Dies ruft oftmals noch mehr Befangenheit hervor, da man schließlich davon ausgehen kann, dass sich das ausschreibende Unternehmen bereits eingehend mit der eigenen Person befasst hat. An dieser Stelle sollte man sich jedoch nicht verunsichern lassen. Vielmehr handelt es sich bei diesem Punkt um den Versuch, herauszufinden, ob sich der/die Bewerberin eingehend mit dem eigenen Lebenslauf auseinandergesetzt hat und die wichtigsten Stationen auf transparente Weise zu präsentieren vermag. Abgesehen davon geht es erfahrenen Personalern hier vor allem darum, die Prioritätenliste potentieller neuer MitarbeiterInnen zu ergründen.

Neun tatsächliche Fragen im Vorstellungsgespräch

Nach dieser Aufwärmphase beginnt in der Regel der eigentliche Fragenkatalog. Zu den häufigsten Elementen zählen dabei die Frage nach den persönlichen Stärken und Schwächen, dem Verdienstwunsch, dem ehemaligen Arbeitgeber sowie den Gründen für den gewünschten Stellenwechsel. Ein wahrer Klassiker ist die Frage, warum man glaubt, die richtige Person für die zu besetzende Position zu sein. Auch Themen wie die Ursachen für die Bewerbung, bereits vorhandene Kenntnisse über den hier zur Diskussion stehenden Arbeitsplatz, das damit verbundene Tätigkeitsfeld sowie Unternehmen, beliebte Freizeitaktivitäten, berufliche Zielsetzungen sowie Strategien im Umgang mit Menschen, die einem persönlich oder beruflich nicht liegen, werden in der Regel angerissen. Hinter allen Fragen steht natürlich die Motivation des Personalers, mehr über den/die BewerberIn herauszufinden als die schriftlichen Unterlagen auszusagen vermögen.

Übung macht bekanntermaßen den Meister

Um wirklich fit für das Vorstellungsgespräch zu sein, lohnt es sich, die Situation einige Male mit Freunden durchzuspielen. Das übt nicht nur, sondern nimmt dem bevorstehenden Ereignis auch den Schrecken. Bewährt hat sich zudem das schriftliche Festhalten von wichtigen Antworten auf die oben vorgestellten Fragen. Stichpunkte genügen in der Regel, um die verschiedenen Ansätze auch für den Ernstfall im Gedächtnis zu verankern.
Abgesehen von den wichtigsten Inhalten sollte man nicht vergessen, dass bei einem Vorstellungsgespräch auch Aspekte wie Körpersprache, Auftreten, Kleidung etc. mit in die abschließende Bewertung einfließen.

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