Ende des Studiums – Was kommt nach dem Studienabschluss?

© Marco2811 - Fotolia.com
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Studierende blicken dem Ende ihrer universitären Laufbahn in der Regel mit Freude und Erwartung entgegen. Ein neuer spannender Lebensabschnitt beginnt, in dem sie im Idealfall die an der Hochschule erworbenen Kenntnisse optimal einsetzen können. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt ist diese Phase der Veränderung jedoch auch zunehmend durch Gefühle wie Beklommenheit und Sorge geprägt. Sieht man sich einmal die Fülle an interessanten Optionen für die Zeit nach dem Studium an, so scheinen diese jedoch weitestgehend unbegründet zu sein.

Vorbereitung und Eigeninitiative als Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Übergang

Viele Studierende verfallen nach Beendigung ihrer Prüfungen erst einmal in einen Zustand der Passivität und Tatenlosigkeit. Zu lange haben sie konzentriert auf ein Ziel im Studium hingearbeitet und obgleich sie dabei vielleicht viele Einschränkungen und Entbehrungen hinnehmen mussten, erscheint ihnen die neugewonnene Freiheit verwirrend und beängstigend. Hier ist es also von Vorteil, wenn man sich bereits während des Studiums Gedanken über die persönlichen Wünsche und Erwartungen gemacht und die ersten Schritte in die entsprechende Richtung unternommen hat. Wer beispielsweise sofort in den Beruf einsteigen möchte, sieht sich idealerweise bereits gegen Studienende auf dem Arbeitsmarkt um, besucht einschlägige Veranstaltungen und Messen, auf denen sich potentielle zukünftige Arbeitgeber präsentieren und knüpft erste Kontakte in Form von Anfragen oder dem vorzeitigen Versand von Bewerbungen. Denkbar ist in diesem Zusammenhang nicht nur ein Einstieg als Angestellter, sondern auch als Praktikant oder Trainee.
Grundlegend für diese Phase ist vor allem eine eingehende Recherche sowie das Sammeln von Informationen. Das Internet, Berufsinformationszentren des Arbeitsamtes sowie die jeweiligen Unternehmen selbst gelten als ergiebigste Quellen, wenn es um Themen wie Berufe, Tätigkeitsfelder, Weiterbildungsangebote etc. geht.

Option Berufsleben oder konstruktive Auszeit nach dem Studienabschluss

Entscheidet man sich für den sofortigen Arbeitsbeginn nach dem Studium, so steht man angesichts einer Vielzahl an interessanten Möglichkeiten buchstäblich vor der Qual der Wahl. Der klassische Weg ist sicherlich eine Festanstellung bei einem einschlägigen Unternehmen. Erfolge zeitigt man hier in der Regel vor allem durch eine frühzeitige Bewerbung, sei es nun initiativ oder als Antwort auf eine Stellenausschreibung. Etwas gewagter erscheint die zweite Option. Wer gerne eigenständig tätig ist und sich über einen Mangel an innovativen Ideen nicht beklagen kann, für den ist die Gründung eines eigenen Unternehmens vielleicht genau das Richtige. Wachsender Beliebtheit erfreut sich in diesem Zusammenhang auch das Dasein als FreiberuflerIn.
Abgesehen von den vorgestellten Varianten besteht natürlich auch die Möglichkeit, sich nach all dem Unistress eine wohlverdiente Auszeit zu gönnen und die Welt zu erkunden. Sei es nun auf eigene Faust oder im Rahmen von organisierten Reisen oder Projekten, welche die Komponenten Arbeit und Urlaub auf sinnvolle Weise verbinden, eine Zeit im Ausland kann sich aufgrund der anhaltenden Globalisierung und Internationalisierung des Arbeitsmarktes durchaus als gewinnbringend erweisen. Schließlich bietet sich hier die Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern, wichtige Soft Skills zu entwickeln und ein kulturübergreifendes Netzwerk aufzubauen.

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