Job zählt als größter Stressfaktor

© hikrcn - Fotolia.com
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Dass beruflicher Stress inzwischen als Hauptursache für den rasanten Anstieg psychosomatischer Erkrankungen angesehen wird, dürfte für viele LeserInnen nichts Neues sein. Welche Faktoren dabei zu den wesentlichen Auslösern gehören und welche einfachen Möglichkeiten es gibt, um diesen erfolgreich die Stirn zu bieten, sind wiederum Aspekte, welche einer eingehenderen Untersuchung bedürfen.

Alltägliche Herausforderungen im Berufsleben

Jeder Mensch ist anders veranlagt. Während sich einige ein sogenanntes ‚dickes Fell‘ zulegen und sich auch nicht durch Unvorhergesehenes aus der Ruhe bringen lassen, reagieren andere bei jeder Kleinigkeit gereizt. Trotz der Verschiedenartigkeit in Charakter und Persönlichkeitsstruktur ist einem Großteil der ArbeitnehmerInnen in der heutigen Gesellschaft jedoch sicherlich eines gemeinsam. Sie befinden sich unter dem anhaltenden Druck, ihr eigenes Können unter Beweis zu stellen. Dieser lässt auch nicht nach, wenn man endlich den begehrten Arbeitsplatz ergattert hat. Schließlich besteht ein wesentlicher Stressfaktor der heutigen Arbeitswelt darin, dass es keine Sicherheit und keine Garantie gibt. Im Zeitalter der befristeten Arbeitsverträge müssen wir uns immer wieder bewähren, indem wir uns kontinuierlich weiterbilden und unsere Konkurrenz, ohne mit der Wimper zu zucken, aus dem Feld schlagen. Wer in dieser Hinsicht zart besaitet ist, wird es nicht weit bringen. Die Angst vor Misserfolg und Versagen lösen an dieser Stelle noch mehr Stress aus.

Effektive Bewältigungsstrategien im Diskurs

Methoden der Stressbewältigung lassen sich natürlich nicht immer als Allheilmittel anwenden. Oftmals ist eine grundlegende Änderung der eigenen Lebenssituation erforderlich. Von Vorteil kann es sein, sich die Zeit für das Erstellen einer beruflichen Wunschliste zu nehmen, welche bis ins kleinste Detail alle Charakteristika des jeweiligen Traumjobs enthält. Im Anschluss gilt es, diese mit der gegenwärtigen Berufsrealität abzugleichen und im Ernstfall die notwendigen Konsequenzen, beispielsweise in Form eines Wechsels des Arbeitsplatzes oder einer vollständigen beruflichen Neuorientierung, zu ziehen.
Wer vor einem derart radikalen Schritt zurückschreckt, kann auf kleinere, aber durchaus wirkungsvolle Methoden zurückgreifen. Grundsätzlich empfiehlt sich in diesem Zusammenhang das Erlernen von Entspannungstechniken wie Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung etc.. Zudem sollte man durch ein entspannendes Freizeitprogramm konsequent für den Ausgleich zum stressreichen Arbeitsleben sorgen.

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