Lohn-Unterschiede

Ist alles ein Ausbeuter-Lohn oder eine einfache Schlussrechnung? Das ist oft eine Streitfrage auf dem Arbeitsmarkt. Der eine bekommt mehr, der andere weniger. Der Nächste meint, er solle mehr erhalten, weil er körperlich viel leistet im Gegensatz zu einem Bankkaufmann.

Der Chef und Studierte erhält immer mehr als der Mitarbeiter, der seinen gebührenden Beruf ausübt, der auf seine Schulbildung trifft, sei es die mittlere Reife oder die Volksschule. Denn wer kein Abitur hat, wird immer weniger verdienen als andere. Es sei denn, er hat genug Talent durch besondere Vorgaben in Studien oder Hochschulen angenommen zu werden.

Natürlich gibt es noch die großen Dimensionen der Stars und Sternchen, des Fernsehmoderators, welcher seine Meinung preisgibt und Schwupps das Konto mit einem Monatslohn gefüllt wird. Es geht darum, einen Ausgleich zu finden und sich tatsächlich nicht tagtäglich zu fragen, warum andere mehr bekommen und andere weniger. Ist es nicht vielmehr so, dass zu einem gewissen Grad, der durchaus bei über 50% liegt, jeder für sein Glück selbst verantwortlich ist und tatsächlich viel von dem Schulabschluss abhängt, der vielerorts Voraussetzung ist für einige Berufe oder Tore, die sich öffnen werden. Denn ein in der Werbung Tätiger oder ein Arzt sowie auch die Chefsekretärin erhalten letztlich immer mehr als die Bäckereifachangestellte, welche uns Brötchen verkauft.

Eigentlich ist es ungerecht, denn auch die steht sehr früh oder bis spät in den Abend in ihren Schichten im Geschäft, während andere schon mit Günther Jauch gegenüber auf dem Sofa fiebern. Andersherum leistet sie im Gegensatz zu vielen anderen mit dem Verkauf von Ware nicht genug, um mehr als 8 oder 9 € die Stunde zu verdienen. Womit die Schlussrechnung der streitbaren Punkte doch wieder aufginge. Aber es wird auch nicht  unmöglich sein, den Traumberuf dennoch zu erlernen und am Schluss mehr zu verdienen.

 

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