Mit einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht den Überblick behalten

Seit der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes im Zuge der Hartz-Reformen ist für immer mehr Menschen die Arbeitswelt immer unübersichtlicher geworden: Zeit- und Leiharbeit sowie befristete Arbeitsverträge sind heute für Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger eher die Regel als die Ausnahme.
Da viele Firmen diese Möglichkeiten ausnutzen, kommt es häufig zu Kettenbefristungen, wobei manch ein Arbeitnehmer und auch manch ein Arbeitgeber irgendwann nicht mehr weiß, ob das derzeitige Arbeitsverhältnis überhaupt noch statthaft ist oder nicht.

Bei sich ständig ändernden Gesetzen und unzähligen Ausnahmeregeln ist es ohne fundiertes Wissen für den Einzelnen schier unmöglich, sich umfassend und auf die eigene Situation hin zutreffend zu informieren, zumal mit Informationen, die im Internet kursieren, vorsichtig umgegangen werden sollte, falls man tatsächlich einen Prozess vor dem Arbeitsgericht erwägen sollte. Sich einen guten Rechtsanwalt für Arbeitsrecht zu nehmen ist hier im Grunde unabdingbar.

Viele Menschen scheuen vor einem Gang zum Rechtsanwalt zurück, da dieser schlicht zu teuer erscheint. Hier gibt es jedoch einige Möglichkeiten: Speziell Menschen, die bei einer Zeit- oder Leihfirma arbeiten, verdienen häufig so wenig, dass sie eine staatliche Beihilfe für die anwaltlichen Leistungen beantragen können und diese auch problemlos bewilligt bekommen. Der Rechtsanwalt für Arbeitsrecht kann hier in der Regel sogar helfen, um diesen Vorgang schnell und korrekt abzuwickeln.

Eine weitere Möglichkeit ist die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft. Zu den Leistungen einer Gewerkschaft zählt die Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts für Arbeitsrecht. Gerade bei prekären Arbeitsverhältnissen oder solchen, bei denen Lohnuntergrenzen unterschritten oder Überstunden nicht bezahlt werden, was in Sicherheits-, Leih- und Zeitfirmen nicht unüblich ist, ist der Gewerkschaft häufig daran gelegen, über Präzedenzurteile solchen Auswüchsen beikommen zu können. Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin können also auf starke Unterstützung bauen.

Auch für Arbeitgeber ist es wichtig, einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht zu Rate zu ziehen, etwa, wenn die Firma plant, Leiharbeiter einzusetzen. Das Arbeitsüberlassungsgesetz lässt es nicht immer und überall zu, etwa Leiharbeiter neben Stammpersonal einzusetzen. Viele Betriebs- und Personalräte warten geradezu darauf, dass der Arbeitgeber hier einen Fehler macht, um dann die gesamten Leiharbeitskräfte aus dem Unternehmen bannen zu können oder die Firma zu zwingen, diese Kräfte als reguläre Arbeitnehmer einzustellen.
Ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht kann hier die Firma beraten und damit womöglich größeren Schaden von der Unternehmung abwenden.

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