Todsünden im Vorstellungsgespräch

© Kzenon - Fotolia.com
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Wie wichtig eine optimale Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch ist, kann gar nicht oft genug betont werden. Schließlich handelt es sich hier um die einmalige Chance, das jeweilige Unternehmen von den eigenen Qualitäten zu überzeugen und im Idealfall zu einer Einstellung zu bewegen. Allein die Einladung zeugt bereits davon, dass man mit seiner Bewerbung unter der Schar an Konkurrentinnen und Konkurrenten positiv aufgefallen ist. Nun gilt es also, durch einen souveränen Auftritt im Vorstellungsgespräch eventuell verbleibende Zweifel auf Seiten des Unternehmens zu beseitigen und die letzte Hürde auf dem Weg zum Traumjob mit Bravour zu meistern. Und diese erfolgt in erster Linie durch die Vermeidung einer Reihe von folgenschweren Fehlern und Fettnäpfchen, in die gerade BerufsanfängerInnen immer wieder gerne zu treten scheinen.

Beliebte Falle Unpünktlichkeit

Auch wenn es oftmals sicherlich triftige Gründe für eine Verspätung wie beispielsweise Stau, Unfall etc. geben mag, einen guten Eindruck macht man auf diese Weise sicherlich nicht. Denn die versteckte Botschaft für den Personaler lautet, dass man entweder nicht ausreichend an der ausgeschriebenen Position interessiert ist oder es im Allgemeinen an Respekt und Zuverlässigkeit fehlen lässt. Wer jedoch vorausschauend plant und sämtliche Eventualitäten einkalkuliert, wird ungeachtet aller Widrigkeiten auf dem Weg idealerweise etwa zehn Minuten vor Beginn des Vorstellungsgespräches eintreffen.

Störenfried Mobiltelefon

Auch wenn ein Handy im Zeitalter modernster Technologie schon fast als rechte Hand ausgelegt wird, ist ein Vorstellungsgespräch der denkbar ungünstigste Zeitpunkt, um die eigene Popularität oder Betriebsamkeit zur Schau zu stellen. Vielmehr signalisiert ein läutendes Handy ähnlich wie der erstgenannte Punkt, dass man es nicht wirklich zu schätzen weiß, dass sich der Personaler die Zeit für ein persönliches Treffen nimmt, und sich der Tragweite der Situation, in der es schließlich um die eigene berufliche Zukunft geht, offenbar nicht bewusst ist. Es steht also nicht zur Diskussion, dass ein Handy vor dem Meeting ausgeschaltet werden sollte.

Nachlässigkeiten in der Wahl des Outfits

Dass visuelle Reize eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung eines Menschen spielen, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Entsprechend sollte man hier auf ein gepflegtes und dezentes Äußeres achten, welches Seriosität und Selbstbewusstsein ausstrahlt. Flecken und Falten auf der Kleidung sind daher ebenso Tabu wie die häufig vergessenen unangenehmen Duftnoten. Schließlich setzt sich der äußere Eindruck aus verschiedenen sinnlichen Wahrnehmungen zusammen. Knoblauchfans sollten ihre Leidenschaft für die aromatische Zehe also auf später vertagen und Raucher auf einen letzten Zug an der Zigarette verzichten. Auf der sicheren Seite ist man zudem, wenn man immer ein nicht zu aufdringliches, wohlriechendes Deo zur Hand hat.

Schlechte Manieren und mangelnde Kommunikationsfähigkeit

Abgesehen von den offensichtlichen Missgeschicken, welche schnell einen Schatten auf den weiteren Verlauf eines Vorstellungsgespräches werfen können, gibt es noch eine Reihe subtilerer Herausforderungen wie beispielsweise Unaufmerksamkeit, Unhöflichkeit, fehlender Anstand, einseitige Kommunikation, aggressive beziehungsweise defensive Körpersprache und andere.

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